Plattformen der Initiative Visual Computing Baden-Württemberg
Seit Gründung der MFG im Jahr 1995 stand konsequent die Förderung von Anwendungsfeldern für Computer Animation, Computer Graphics, Digitale Visualisierung und Simulation im Zentrum der Aktivitäten. Das Ziel, eine vitale Dienstleistungsindustrie zu fördern, die Entwicklung neuer Softwareprodukte zu unterstützen und Verbindungen zu potentiellen Anwendern aufzubauen, wird über den Aufbau geeigneter Technologieplattformen erreicht. Nachfolgend stellen wir Ihnen die für die Initiative Visual Computing Baden-Württemberg wichtigsten Plattformen vor.
fmx - Heidelberger Innovationsforum - doit Software-Forschungstag - Karl-Steinbuch-Stipendium
fmx
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Ein Kernstück dieser Strategie ist die Beteiligung am Aufbau der FMX durch die Filmakademie Baden-Württemberg seit 1995, damals noch als Film- und Medienbörse, später dann internationalisiert als Film and Media Exchange, kurz FMX. Sie ist heute eine der weltweit führenden Plattformen für digitale Medientechnologien und Visualisierungstechniken. Der Schwerpunkt lag lange Zeit im Entertainment-Bereich, aber heute gewinnen zunehmend die Verbindungen zu Visualisierungs- und Simulationstechniken in Medizin, Produktion und Entwicklung, Automobil, Geo-Business und vielen anderen Bereichen an Bedeutung. Informationen zur fmx/09 finden Sie unter
Die initiative Visual Computing Baden-Württemberg auf der fmx/08
Heidelberger Innovationsforum
Seit dem Jahr 2005 findet das Heidelberger Innovationsforum statt, die IT-Transferveranstaltung des Landes Baden-Württemberg. Attraktive Geschäftsideen aus der IT-Hoschulforschung werden vor Entscheidern aus der Wirtschaft (IT-Anwender, IT-Produzenten und Investoren) an zwei Tagen in kurzen Vorträgen präsentiert. Die beiden bisherigen Veranstaltungen im November 2005 und im Mai 2006 waren über zwei Tage ausverkauft. Das kommende Forum am 28. und 29. November ist mit ca. 160 Personen bereits gut gefüllt. Bisher konnten zwei Forscher ihre vorgestellte Lösung erfolgreich vermarkten und über 30 Forscher befinden sich derzeit in intensiven Gesprächen mit Unternehmen. Insgesamt wurden bisher in den Jahren 2005 und 2006 über 150 Forscher mit über 300 Vertretern aus der Wirtschaft gezielt vernetzt, um Forschungsergebnisse zu kommerzialisieren. Weitere Informationen finden Sie unter
www.heidelberger-innovationsforum.de
doit Software-Forschungstag
Der doIT Software-Forschungstag ist der Treffpunkt für IT-Forscher aus Hochschulen und Unternehmen in Baden-Württemberg. Jedes Jahr kommen über 200 Experten zur Veranstaltung, um sich über die neuesten IT Forschungstrends in Wissenschaft und Wirtschaft auszutauschen. Herausragende und marktnahe Forschungsergebnisse werden mit dem doIT Software-Award ausgezeichnet. Insgesamt werden jährlich über 50.000 Euro an Wissenschaftler ausgeschüttet. Neben den Preisgeldern erhalten die Preisträger oftmals Aufträge aus der Wirtschaft, was deren Drittmitteleinnahmen erheblich steigert. Jungwissenschaftler bekommen nicht selten durch die Auszeichnung Arbeitsverträge von Unternehmen angeboten, was ebenfalls einen Beitrag zum Technologietransfer leistet. Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.doit-award.de
Karl-Steinbuch-Stipendium
Im Rahmen des Karl-Steinbuch-Stipendiums vergibt die MFG jedes Jahr Stipendien an Jungwissenschaftler mit kreativen und marktnahen Projekten in Höhe von ca. 150.000 Euro. Das Stipendium in Höhe von maximal 10.000 Euro pro Projekt ermöglicht die individuelle Profilierung in der Wissenschaft und in der Wirtschaft durch die gekonnte Umsetzung eigener Projekte. Das Stipendium erregt in der Wirtschaft große Aufmerksamkeit und hilft vielen Stipendiaten beim Berufseinstieg. Insbesondere Firmen wie IBM, SAP und T-Systems, mit denen wir intensiv kooperieren, suchen den Kontakt zu unseren Stipendiaten. Weitere Informationen finden Sie unter
www.karl-steinbuch-stipendium.de
"MFG Innovation Park" im Second Life
Der MFG Innovation Park, das Creative-Lab-Angebot der MFG in Second Life, gehört auch zu den Aktivitäten der MFG zur Profilierung des Visual Computing-Standortes Baden-Württemberg und dem Aufbau einer damit verbundenen Initiative Visual Computing. Hier erhalten baden-württembergische Hochschulen und junge Kreative die Möglichkeit, neue Technologien der Kommunikation, Visualisierung und virtuellen Zusammenarbeit im dreidimensionalen Internet zu erforschen. Innerhalb eines Jahres gelang es der MFG, rund 20 Kooperationspartner für das gemeinsame Projekt zu gewinnen. Interessenten können sich an den Projektleiter Stefan Sottner (sottner@mfg.de) wenden.
Sie sind bereits als Avatar im Second-Life unterwegs? Schauen Sie doch mal im MFG Innovation Park vorbei!
Sie sind noch nicht registrierter Nutzer? Im Folgenden finden Sie einige technische Hinweise:
Der Zugang zu „Second Life“ erfolgt über http://secondlife.com/. Nach dem Download einer Installationssoftware und einer kostenlosen Registrierung kann die Repräsentanz Baden-Württembergs aufgerufen werden.
Systemvoraussetzungen:
- PC mit Betriebssystem Windows XP, Apple OS X oder Linux
- 1024 MByte RAM-Speicher
- 3-D-Grafikkarte mit 128 MByte dediziertem Grafikspeicher
- Breitband-Internetzugang (500 Kbit/s oder mehr)
(weitere Infos auf der o. g. Webseite)

